Erinnerungs­schneiderei

Wir kön­nen uns Erin­ne­run­gen aktiv ins Gedächt­nis rufen und so die Bezie­hung zu die­sen Men­schen spü­ren.

Erin­ne­run­gen kön­nen durch eine ein­zi­ge Sin­nes­wahr­neh­mung her­vor­ge­ru­fen wer­den. Der Klei­dung eines gelieb­ten Men­schen kommt an die­ser Stel­le eine gro­ße Bedeu­tung zu: Wir wis­sen z. B. ganz gen­au, dass der grü­ne Pull­over mit dem bun­ten Mus­ter das Lieb­lings­klei­dungs­stück der Oma war und sie damit immer im Gar­ten die Rosen geschnit­ten hat. Wenn wir den Pul­li sehen oder sogar berüh­ren, den­ken wir auto­ma­ti­sch an sie. Als Klei­dungs­stück hat es mit dem Tod der alten Dame sei­nen Nut­zen ver­lo­ren. Als kusche­li­ges Kis­sen für den trau­ern­den Opa oder als Schmet­ter­lings­pup­pe für die Enke­lin bekommt er aber eine neue Form, steht in einem ande­ren Kon­text und kann immer wie­der der Anfang einer lie­ben­den Erin­ne­rung sein.

 

In der Erinnerungs­schneiderei wer­den ver­schie­de­ne Pro­duk­te ange­bo­ten

* alle mit Cha­rak­ter und Geschich­te
* alle hand­ge­fer­tigt und mit viel Lie­be gestal­tet
* alle indi­vi­du­ell, so wie die Men­schen, für die sie gemacht wer­den, und wie die­je­ni­gen,
an die sie erin­nern sol­len.

So schaf­fen die Erin­ne­rungs­stü­cke eine Ver­bin­dung zwi­schen der Ver­gan­gen­heit und dem Hier und Jetzt, sie über­brü­cken Dis­tanz und machen eine neue Form der Nähe mög­li­ch, wenn unse­re Sehn­sucht uns dazu drängt.